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Theresa Hallermann, Anna Hesse
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8B Krankenhäuser in Norddeutschland

Hamburg, 20.06.2011 Christian Böge von der Klinik Flechsig in Kiel wird künftig gemeinsam mit den 7 Kollegen, Thomas Rupp, Helios Agnes Karll Krankenhaus in Bad Schwartau, Henning David-Studt, Marien-Krankenhaus in Lübeck, Gerald Meyes, Klinik Dr. Winkler in Husum, Joachim Bauer, Park-Klinik in Kiel, Christian Ernst, die facharztklinik in Hamburg, Steffen Nitscher, Krankenhaus Jerusalem in Hamburg und Jürgen Marx, Sankt Elisabeth Krankenhaus in Kiel, auf die Benachteiligungen der Belegkliniken aufmerksam machen und versuchen Änderungen herbeizuführen.

Alle 8 Häuser arbeiten fast ausschließlich mit niedergelassenen Ärzten zusammen, die im Krankenhaus Belegärzte heißen. Für die Abrechnung der Fallpauschalen bedeutet dies in jedem Falle, dass bei gleichen Leistungen, die Pauschalen niedriger sind als bei Kliniken die die volle A-Pauschale abrechnen können. Die Politik hat dies seit Jahren erkannt und verspricht in jeder (jährlichen) Gesetzesnovelle, „das Belegarztwesen soll gefördert werden“ und „gleiches Geld für gleiche Leistung“. Dazu wurde in einer der letzten Reformen eingeführt, dass auch die Belegkliniken A-Pauschalen abrechnen dürfen – leider nicht in voller Höhe, sondern nur zu 80%. Das macht natürlich keinen Sinn, wenn bei den meisten Fallpauschalen die B-Pauschale fast 80% der A-Pauschale beträgt und zusätzlich aus dieser reduzierten A-Pauschale auch noch die Ärzte bezahlt werden müssen, die bei Abrechnung der B-Pauschale ihre Leistungen noch zusätzlich abrechnen dürfen. Da wundert es niemand, dass diese Möglichkeit kaum genutzt wird. Deshalb wurde in den beiden letzten Gesundheitsreformen immer über die Abschaffung des 20 %igen Abschlages diskutiert und in die jeweiligen Gesetzesentwürfe zum „Arzneimittelgesetz“, bzw. „Arzneimittelneuordnungsgesetz“ aufgenommen. Bis zur Verabschiedung hat es aber die Abschaffung des Abschlages noch nie geschafft. Es wurde auf das Versorgungsgesetz 2012 verwiesen. In dieser 2012er Reform steht die Abschaffung aber nicht einmal im 1. Referentenentwurf – vergessen?

Die 8B Krankenhäuser wissen, dass sie allein keine Möglichkeiten haben, genügend Druck auf die Politik auszuüben, um auf ihre wirtschaftlichen Leistungen aufmerksam zu machen. In der Gruppe bestehen größere Chancen endlich faire Wettbewerbsbedingungen zu bekommen.


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Krankenhaus Jerusalem erhält Qualitätssiegel

Hamburg, 29.11.2009 Das Krankenhaus Jerusalem in Hamburg-Eimsbüttel wurde heute von der Techniker Krankenkasse (TK) mit einem Qualitätssiegel für hohe Patientenzufriedenheit ausgezeichnet. Nach einer aktuellen Umfrage der TK gehört das Krankenhaus Jerusalem zu den beliebtesten Kliniken in Deutschland. Danach zeigten sich gut 88 von einhundert Befragten allgemein zufrieden. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt waren es 79. Besonders herausragend schnitt die Hamburger Klinik in den Bewertungskategorien „Information und Kommunikation“ und „Medizinisch-pflegerische Versorgung“ ab.

„Wir freuen uns, dass TK-Versicherte das Krankenhaus Jerusalem so überaus positiv bewerten. Darin sehen wir eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik“, sagte John Hufert, Sprecher der TK-Landesvertretung Hamburg. Steffen Nitscher, Geschäftsführer des Krankenhauses Jerusalem, freute sich über die Auszeichnung: „Wir sehen uns in unserem eigenen Qualitätsmanagement und in unserer medizinischen und pflegerischen Versorgung der Patienten sehr bestätigt - zugleich nehmen wir diese Auszeichnung als Herausforderung, unser gutes Niveau noch zu verbessern.“

Der TK-Klinikführer gibt die Ergebnisse einer Patientenbefragung unter gut 263 000 TK-Versicherten wieder. Fast 158 000 Versicherte, die sich 2008 in den 624 größten Krankenhäusern behandeln ließen, schickten ihre Fragebögen zurück. In Hamburg waren es rund 7.300. Ermittelt wurde unter anderem die Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis, der medizinisch-pflegerischen Versorgung, der Information und Kommunikation im Krankenhaus sowie mit der Organisation und Unterbringung. Außerdem bietet der TK-Klinikführer einen leicht verständlichen Einblick in die «Strukturierten Qualitätsberichte» der Krankenhäuser, die alle zwei Jahre veröffentlicht werden.

Die Patienten erhalten die Möglichkeit, Krankenhäuser im Internet gezielt zu suchen, ausführliche Informationen abzurufen und diese auf Stärken und Schwächen abzuklopfen. „Mit dem TK-Klinikführer ist es gelungen, einen weiteren Schritt in Richtung Transparenz von Behandlungsqualität zu unternehmen“, sagte Hufert.

Nach TK-Angaben nutzen monatlich rund 20 000 Menschen den Klinikführer, der seit 2007 zur Verfügung steht. Viele Kliniken reagieren nach Angaben der TK auf die Ergebnisse und beziehen sie in ihre Planungen ein. Die Stiftung Warentest hat dem TK-Klinikführer in der Ausgabe 11/2007 mit dem Prädikat „gut“ einen Spitzenplatz gegeben. Besonders positiv bewertete die unabhängige Stiftung die Informationen zu gängigen Therapien und die Suche nach Krankheiten und Verfahren.

Der Klinikführer ist unter www.tk-online.de/lv-hamburg unter der Rubrik „Gesundheit in Hamburg“ veröffentlicht. Weitere Informationen zum Krankenhaus Jerusalem gibt es im Internet unter www.krankenhaus-jerusalem.de.


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Neue Partner für das Mammazentrum Hamburg – Hamburger Chefärzte Carstensen und Scheidel erweitern das Team

Hamburg, 04.08.2008 Die renommierten Hamburger Chefärzte Prof. Martin Carstensen aus der Frauenklinik  des Albertinen  und Prof. Peter Scheidel vom Marienkrankenhaus werden zum 31. Dezember 2008 aus ihren Ämtern ausscheiden, um sich im Mammazentrum-Hamburg im Jerusalem-Krankenhaus neuen Aufgaben zu  widmen. „Es reizt mich, noch einmal etwas Neues anzufangen und an neuen Entwicklungen und Versorgungsstrukturen mitzuwirken. Am Albertinen-Krankenhaus besteht eine fachlich und personell exzellent aufgestellte Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die ich 18 Jahre lang geleitet habe und mit der ich mir eine außerordentlich enge Kooperation wünsche“, so Prof. Martin Carstensen.

Gemeinsam mit dem Ärzteteam, Prof. Eckhard Goepel, Dr. Timm Schlotfeldt und Priv. Doz. Dr. Kay Friedrichs, soll das spezialisierte Versorgungskonzept am Mammazentrum Hamburg für an Brustkrebs erkrankte Frauen weiterentwickelt werden. Ziel ist es, in enger Kooperation mit den beiden neuen Partnern ein Kompetenz-Zentrum mit bundesweitem Modellcharakter zu implementieren.

Das Mammazentrum-Hamburg am Krankenhaus Jerusalem hat sich seit seiner Gründung vor 13 Jahren mit steigenden Fallzahlen als Organzentrum etabliert, das sich speziell um Erkrankungen der Brust und besonders um die Therapie des Brustkrebses kümmert. Die  Einrichtung gehört mit 1200 Operationen am gut- und bösartigen Tumor – davon allein 750 Eingriffe am Mamma-Carzinom - zu den größten Zentren in Deutschland.

Erst im September vergangenen Jahres erwarb das Ärzteteam die Traditionsklinik in Hamburg-Eimsbüttel, um mit diesem Trägerwechsel den Weg für die Weiterentwicklung und den Ausbau zu einem Brustzentrum für alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren  frei zu machen. Die Integration der beiden Chefärzte ist ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg.


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Neuer Träger für das Krankenhaus Jerusalem Mammazentrum Hamburg kauft Traditionsklinik in Eimsbüttel / Ausbau zum Spezialzentrum geplant / Strategische Allianz mit der Damp Holding

Hamburg, 04.09.2007 Die drei Ärzte des Mammazentrum Hamburg haben gemeinsam mit dem Hamburger Kaufmann Dr. Harald Berninghaus zum 1. September 2007 das Krankenhaus Jerusalem gekauft. Mit diesem Trägerwechsel ist die Existenz der Traditionsklinik im Herzen von Eimsbüttel gesichert und damit auch 60 Arbeitsplätze am Standort. Die Einrichtung am Moorkamp wird mit einer Investitionssumme von zehn Millionen Euro zum modernen Spezialzentrum mit einem geschärften medizinischen Profil aufgebaut. Die renommierten Gynäkologen Professor Dr. Eckhard Goepel, Dr. Timm Schlotfeldt und PD Dr. Kay Friedrichs werden als neue Betreiber von Kaufmann Berninghaus unterstützt. Die Damp Holding übernimmt als strategischer Partner wichtige Serviceleistungen wie Verpflegung und Rehabilitation.

Das Mammazentrum Hamburg hat seinen operativen Bereich seit elf Jahren im Diakonissen- und Krankenhaus Jerusalem. Mit 1.100 Operationen an gut- und bösartigen Brusterkrankungen jährlich ist die Abteilung das zweitgrößte Brustzentrum bundesweit. Mit einem zukunftsfähigen Betreiberkonzept soll diese Einrichtung als onkologisches Zentrum mit einer Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung weiter ausgebaut werden. Diagnostik und Pathologie werden unter einem Dach vereint, so dass Patientinnen eine lückenlose Versorgungskette aus einer Hand geboten wird.

Wie bisher auch bleibt die Orthopädie im Jerusalem-Krankenhaus ein bedeutender Baustein in der Leistungspalette der Klinik mit ihrer 94jährigen Geschichte. Hinzu kommen die Fachgebiete Kinder-HNO sowie Proktologie. „Wir wollen spezialisierten Belegärzten und Patienten ein Zentrum mit Premiumqualität bieten. Das besondere Ambiente des Hauses mit seinem familiären und warmen Charakter zeichnet das Krankenhaus Jerusalem aus. Viele Hamburger sind hier geboren und ebenso froh wie wir, dass diese Klinik weitergeführt werden kann“, erklärt Professor Eckhard Goepel.

Mit der Investitionssumme von zehn Millionen Euro wird das Krankenhaus Jerusalem nun schrittweise erweitert und modernisiert. Im Souterrain des Gebäudes mit seiner historischen Fassade wird die High-Tech-Diagnostik untergebracht, im Erdgeschoss entsteht ein Ambulanzbereich mit neuen Räumen für die Praxen hoch spezialisierter Ärzte. Die mit derzeit 80 Betten ausgestatteten Stationen werden räumlich verdichtet, um eine Konzentration auf 50 Betten zu gewährleisten. Das schafft kürzere Wege für Pflegepersonal, Ärzte und Patienten und dokumentiert die wirtschaftliche und fachliche Neuausrichtung der Klinik auf dem hart umkämpften Hamburger Krankenhaus-Markt.

„Als Spezialzentrum mit der Fokussierung auf wenige Krankheitsbilder verstehen wir uns als Ergänzung zu bestehenden Versorgungsangeboten. Kooperationen mit benachbarten Kliniken sind in der Planung“, betont Dr. Timm Schlotfeldt.

Die Klinik im Internet:

www.krankenhaus-jerusalem.de

www.mammazentrum-hamburg.de/


Krankenhaus Jerusalem GmbH | Moorkamp 2–6 | 20357 Hamburg | Telefon 040. 44 190-0 | Telefax 040. 410 69 73

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